Vereinsgeschichte

Chronik – ein kleiner Abriss der GSV-Geschichte

GSV – drei Buchstaben, die Sportgeschichte schrieben. Tatkräftige Männer standen von Anfang an an der Spitze des Vereins, der zu einem festen Begriff im nationalen und internationalen Sportgeschehen wurde.

Der Gründer des GSV, Hubert Becker, der 19 Jahre lang an der Spitze des GSV stand, kandidiert auf der Jahreshauptversammlung am 17. März 1972 aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für den Vorsitz. Friedhelm Speck, der ebenfalls seit Gründung dem Verein angehört, tritt seine Nachfolge an und wird 1988 durch Hans Müller abgelöst. Hans Müller tritt im 50. Jahr des Bestehens des Vereins zurück. Am 9. Mai 2003 wird mit Norbert Schläger der vierte Vorsitzende gewählt.

1953 – 1972:  Gründerjahre und Aufstieg

Hubert Becker: Dieser Name steh für den erfolgreichen Start eines großen Sportvereins: Am 14. September 1953 wird am Stadtgymnasium Porz durch ihn ein Schulsportverein als Außenabteilung des ASV Köln gegründet: „ASV, Gymnasialgruppe Porz“. Bereits im November macht sich die Gruppe selbstständig, es wird der „GSV Porz" gegründet. Die einzige Sportart des Vereins ist Leichtathletik, am Ende des Jahres stehen 78 Mitglieder in den Listen.

Der junge Verein findet große Unterstützung durch verständnisvolles Verhalten des damaligen Leiters des Stadtgymnasiums, Oberstudiendirekter Otto Katzenbach. Durch tatkräftige Mitarbeit der GSV-Mitglieder entstehen unter der Regie der Studienräte Hubert Becker und Hermann Gemmel die ersten Sportanlagen am Gymnasium, darunter auch ein Tennisplatz. 1954 wird die Tennisabteilung ins Leben gerufen, drei Jahre später jedoch wieder aufgelöst, weil der Tennisplatz dem Bau einer Turnhalle weichen musste. Die ersten 20 Jahre des Vereins waren die Jahre der Leichtathletik. Bereits nach kurzer Zeit wurden erste Erfolge erlaufen und ersprungen. Kreismeister, Mittelrheinmeister, Wanderpokal des Landrates, Westdeutsche Meisterschaften, Deutsche Meisterschaften, überall belegten GSV-Athleten vordere Plätze. Von 1970 bis 1972 starten die Leichtathleten mit sechs anderen Vereinen gemeinsam als „LG Rhein-Berg“.

Helmut Urbach läuft 1970 Marathonbestzeit mit 2h 28’,32’’. In diesem Jahr schafft er auch einen weiteren Rekord: Durch Siege im 100-km-Lauf von Biel und Unna wird er Inhaber der Weltbestzeit mit 6h 57’55’’.

Seit 1960 wird im GSV auch Basketball gespielt, Hermann Gemmel, einer der GSV-Gründer leitet die Abteilung. Unter den verschiedenen Wettkampfmannschaften ist die Seniorenmannschaft am erfolgreichsten, sie spielte 1966 für drei Jahre in der zweithöchsten deutschen Klasse, der Landesliga. Die nächste neue Abteilung kommt 1968 dazu: Volleyball. Auch hier werden direkt mehrere Mannschaften aufgestellt, die unterschiedliche Erfolge aufweisen. Im Volleyball sind es die Schülerinnen, die mit der Deutschen Meisterschaft 1970 ihren größten Erfolg erringt.

Um nach der aktiven Zeit weiterhin Sport treiben zu können, entstehen 1965 unter Leitung von Hubert Becker die Gruppen Gymnastik und Ballspiele für Frauen und Männer, Gruppen, die heute noch bestehen.

Auf der Jahreshauptversammlung am 17. März 1972 kandidiert der Gründer des GSV, Hubert Becker, der 19 Jahre lang den Verein leitete, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für den Vorsitz. Friedhelm Speck, der ebenfalls seit Gründung dem Verein angehört, tritt seine Nachfolge an.

1972 – 1989:  Wachstum und Aufstieg

Unter Friedhelm Speck werden in den nächsten 15 Jahren insgesamt elf neue Abteilungen im GSV gegründet. Den Beginn macht 1972 die Badminton-Abteilung, der Zulauf ist bereits im ersten Jahr enorm. Im selben Jahr kommt auch Turnen für Mutter und Kind hinzu. 1974 werden die Abteilungen Fechten und Fußball Alte Herren gegründet. In den Folgejahren starten die Abteilungen Trimm-Trab (1976), Rugby (1982), Boxen (1983), Squash (1983), BMX (1984) und Golf (1987) ihren Trainingsbetrieb. Diese Abteilungen werden mittlerweile wieder aufgelöst. Die 1985 gegründete Abteilung Rücken-/Nackengymnastik hat hingegen bis heute Bestand.

Der Leistungsaspekt steht in dieser Periode im Vordergrund. Alle Wettkampfmannschaften finden zu ihrer Höchstform. Besonders deutlich wird dies an der Damenmannschaft der Basketballabteilung, die von 1983 bis 1989 in der Bundesliga spielt. Auch die Volleyballabteilung schafft den Sprung nach oben, die Damen spielen in der zweithöchsten deutschen Klasse.

Mit dem 1. internationalen Straßenlauf über 25 km „Rund um Schloss Röttgen" beginnt 1973 im GSV die Zeit der gut besuchten Langlauf-Veranstaltungen. Auch die Leichtathleten kommen Mitte der 70er Jahre wieder zu Erfolgen. 1975 wird das gemeinsame Clubheim des SC Neptun und des GSV seiner Bestimmung übergeben, sieben Jahre später, 1982, das Clubheim durch eine Gymnastikhalle und Umkleide-Räume weiter aufgestockt. Der GSV übernimmt 1988 das Clubheim in Eigenregie.

Ende des Jahres 1988 hat der GSV mit 1264 Mitgliedern seinen Höchststand erreicht. Friedhelm Speck kandidiert nicht mehr als Vorsitzender. Hans Müller, Mitglied und Leichtathletiktrainer seit 1965, übernimmt seine Nachfolge.

1989 – 2003:  Breitensport und Konsolidierung

Hans Müller hat den Vorsitz des GSV in einer schwierigen finanziellen Situation angetreten. Die Übernahme des Clubheims durch den GSV Porz und der Ausflug der Basketballerinnen in die Bundesliga haben den Etat stark strapaziert. Die Folgejahre sind deshalb durch Anstrengungen zur Konsolidierung geprägt. Der Leistungssport tritt zugunsten einer stärkeren Breitensportorientierung zurück.

Trotzdem gibt es auch Erfolge zu verzeichnen. Klaus Dyba aus der BMX-Abteilung wird 1991 Weltmeister in der Disziplin Expert-Flat-Land. Die Leichtathletin Anne Reucher kann zahlreiche nationale und internationale Erfolge vorweisen. Als neue Abteilung kommt 1991 Taekwon Do hinzu, als letzte Abteilung vor seinem Rückzug wird 2003 die Boule/Petanque-Abteilung gegründet, deren Leitung Hans Müller selber übernimmt.

Das Clubheim erhält einen weiteren Aufenthaltsraum, der auch als Kraftraum genutzt wird. 2002 wird die Renovierung des Clubheims in die Wege geleitet.

Clubheim, Büro und Internet

In der Königsberger Straße 10 liegen im Erdgeschoss das Clubheim und auf der ersten Etage die Gymnastikhalle und die Geschäftsstelle des GSV Porz. Die Halle wird intensiv durch eigene Abteilungen genutzt, zu freien Zeiten sind aber auch andere Gruppen zu Gast.

Das Clubheim wird zurzeit renoviert und soll im September pünktlich zum Sommerfest wieder in neuem Glanz erstrahlen. Dann werden auch wieder Vermietungen für private Feiern möglich sein, lediglich Polterabende sind (leider) nicht mehr zugelassen. Bei Interesse an einer Nutzung gibt es in der Geschäftsstelle entsprechende Auskunft.

Das Büro des GSV Porz wird seit Gründung des Vereins ehrenamtlich geführt. Der Arbeitsaufwand ist im Laufe der Zeit rapide angestiegen. Deshalb hat sich der Verein im Jahr 2000 entschlossen, eine Halbtagsstelle für die Verwaltung einzurichten. Sylvia Heynmöller ist seit dem als Geschäftsführerin tätig. An zwei Tagen pro Woche ist das Büro besetzt: dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr.

Der GSV Porz hat seit 1999 auch ein Zuhause im Internet. Unter der Adresse www.gsv-porz.de finden sich Trainingszeiten und Hallen, Informationen und Ansprechpartner. Die einzelnen Abteilungen erreichen Sie direkt per E-Mail nach dem Muster „abteilung@gsv-

Badminton

Jedes Kind kennt den Federball. Wer ist dem fliegenden „Ding“ nicht schon einmal hinterhergejagt? Unabhängig vom Lebensalter: Der Spaß mit dem Federball ist ungebrochen. Ob  der Federball mit echten Gänsefedern ausgestattet ist, oder ob er nur aus einem Korkfuß von 2,50 Zentimetern Durchmesser mit „Plastikfedern“ besteht, spielt keine große Rolle. Auf einem Spielfeld von 13,40 x 6,10 Meter Größe, wird der Ball über ein Netz von 1,55 m Höhe gespielt.

Der Sinn des Spieles ist simpel: Der Ball muss auf dem Boden des gegnerischen Spielfeldes landen, ob geschmettert oder „gestreichelt“.

Ob das Spiel nun „Badminton“ oder „Federball“ heißt, hat nur eine untergeordnete Bedeutung. Große Vereine der Badminton Bundesliga führen das FC (das heißt Federball-Club) in Ihrem Vereinsnamen, wie zum Beispiel der FC Langenfeld. Seit nunmehr 30 Jahren bietet auch GSV Porz die beliebte Sportart an. Die Verantwortlichen der ersten Stunden waren unter anderem die Herren Zajonz, Müller, Schirrmacher, Becker und Seeliger. Die Abteilung zählt seit den letzten Jahren immer relativ konstant etwa 130 Mitglieder.

In der damals neu gebauten Dreifachsporthalle am Porzer Stadtgymnasium ging es mit dem ersten Übungsleiter Theo Solmsen los, unter dessen fachmännischer Leitung sowohl die Hobbyspieler/innen, als auch eine Schüler- und Seniorenmannschaft das Badmintonspielen erlernten. Schon nach kurzer Zeit konnten die Mannschaften des GSV erfolgreich an den Badminton-Meisterschaftsspielen in der näheren und weiteren Umgebung von Porz teilnehmen. Ältere Mitlieder erinnern sich noch an die Fahrten mit dem in den Vereinsfarben blau-rot-gelb angemalten GSV-Vereinsbus und dessen weißen Nachfolger. Einige der heute noch aktiven Hobbyspieler/innen haben noch bei Theo Solmsen das Badmintonspielen gelernt. Andere sind zu Nachbarvereinen gewechselt und haben dazu beigetragen, dass die Mannschaften in höhere Spielklassen aufgestiegen sind. Einige Namen der Feder(ball)führden der Vergangenheit beim GSV: Mario Lange, Burkhard Schirrmacher und Stefan Wynants, Klaus Christian Sauer, Matthias Horn, Mirco Cuvelier und Harald Pilz. Zurzeit sorgen 6 Übungsleiter dafür, dass von Montag bis Freitag für Schüler, Jugendliche und Erwachsene eine Vielzahl von Übungseinheiten angeboten werden können. Seit 1991 bieten wir Badminton für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren an.

Basketball

Fast Breaks, Sprungwürfe, Dunkings – das Spiel mit dem orangefarbenen „Ding“, das heute aus Leder ist, hat einen unaufhaltsamen Siegeszug um die Weltkugel angetreten. Zwischenstation legte der Basketball-Express auch in Porz ein. Im Jahre 1960.

Hermann Gemmel, Sportlehrer am Neusprachlichen Gymnasium, begeisterte viele junge Menschen für die Sportart. Bald konnten beim Verband eine Senioren- und A-Jugendmannschaft angemeldet werden. Die Senioren starteten in der Kreisliga. Trainer war der Sporthochschuldozent Willy Spitzley, der anfangs mit Egyptien, Helligrath, Block, Küther und Hahn über das Rechteck jagte. In der A-Jugend dribbelten damals Marenbach, Gemmel, Rothweiler, Edenhofer und Buerschaper.

Die GSV-Korbjäger waren bald in allen Altersklassen auf dem glatten Parkett aktiv, bei allen Meisterschaften bis hin zur WBV-Spitze am Werk. Die Zahl der Titel und Erfolge ist lang.

Die populärsten Jahre waren die 80er, in denen der GSV in Gemeinschaft mit Hennef in der 1. Damenbundesliga als SG GSV Porz/Hennef  zahlreiche Zuschauer in die Sporthalle locken konnte. In dieser Zeit schaffte es auch die damalige 1. Herren, unter Bernd Krüger bis in die Regionalliga aufzusteigen.

Die 1. Damenmannschaft (mit einigen Nationalspielerinnen) gewann zwar nie die Deutsche Meisterschaft, lieferte aber Agon Düsseldorf, Wuppertal, Leverkusen oder BSC Saturn Köln heiße Matches. Sogar die ARD-Sportschau baute in der Halle ihre Kameras auf.

In der Saison 2002-2003 hat der GSV mit zwei Damenmannschaften, drei Herrenmannschaften und fünf Jugendmannschaften an den Wettbewerben teilgenommen. Die Coaches Simon Göbel, Steve Schallenberg, Patric Contier, Tobias Montag, Hans Dieter Jungmann, Manfred Lebek, Oliver Hinte lieferten eine erfolgreiche rbeit ab.

Patric Contier ist seit Mai 2002 der neue Leiter, er wird unterstützt von Tim von der Heide als Zeugwart, Hans-Dieter Jungmann als Schiedsrichterwart, Manred Lebek als Verantwortlicher für Kreis- und Verbandstage, Steve Schallenberg für die Teammeldungen sowie von Nadine Schulz für die Hallenorganisation. Verantwortlicher für die Homepage ist Michael Seeliger: www.gsv-porz-basketball.de. Infos: Patric Contier, (0 22 03) 29 12 64 oder 01794815050

Boule

Die Spieler duzen sich. Sie legen und schießen Kugeln aus Metall (Stahl oder auch Edelstahl) und zählen ihre Leistungen nach Punkten.

Boule beim GSV – eine schöne Art, Sport zu treiben, eine ruhige Kugel zu schieben. Einige „frankophil angehauchte Veteranen der Badminton-Abteilung“ kamen – verletzungsbedingt, also nicht ganz freiwillig – auf die Idee, einem beliebten Ferienhobby auch zu Hause nachzugehen. Ein erster Übungsplatz fand sich neben dem Clubheim hinter dem Fußballtor auf der Kugelstoßanlage. Abteilungsleiter ist der  langjährige 1. Vorsitzende, Hans Müller.  

Woher kommt Boule? Pétanque gehört zu jenen Spielen, von denen einige französische Boule-Spiele (neben Pétanque insbesondere noch Jeu Provençal und Boule Lyonnaise), das italienische Boccia und das britische Bowls heute am bekanntesten sind. Im 19. Jahrhundert waren Spiele dieser Art in Italien, Großbritannien und Frankreich als Volkssportarten mit regional unterschiedlicher Beliebtheit und mit lokal variierenden Regeln zu finden. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts gewannen sie dann größere Bedeutung. Das zeigte sich im Austragen von Wettbewerben, in der Gründung von Clubs und Verbänden sowie insbesondere in der Vereinbarung überregional-verbindlicher Regeln.

Die Grundregeln des Spiels sind sehr einfach, im Laufe der variantenreichen Aktionen können jedoch eine Vielzahl von regelungsbedürftigen Situationen entstehen. Es sind Regeln des Fair Play, die minutiös darauf achten, dass jede Mannschaft die gleichen Chancen hat und dass jeder Spieler ungestört seine Fähigkeiten entfalten kann. Bevorzugt wird eine friedliche Einigung unter den Kontrahenten, erst bei unauflösbaren Meinungsverschiedenheiten oder bei völlig neuen Fragen entscheidet der Schiedsrichter. Diese Flexibilität bei der Regelanwendung bietet, je nach Temperament und Situation, einen breiten Spielraum, der als Teil der psychologischen Beeinflussung des Gegners genutzt werden kann.

Möchtest du mitspielen? Informationen: in der GSV-Geschäftsstelle.

Spielzeiten: montags 19 bis 21.30 Uhr, dienstags 11 bis 13 Uhr, donnerstags 18.30 bis 21 Uhr, sonntags 13 bis 16 Uhr.

Fechten

„Schach“ für Körper und Geist

Auge in Auge stehen sie sich gegenüber – die beiden Kontrahenten. Durch die Masken blitzen ihre Augen, die nur eines im Visier haben: die Bewegungen des Gegners. Wer versucht „es“ als Erster? Die Spannung ist greifbar. Auch für die Zuschauer. Da kommt „es“ von links, eine kleine geschickte Bewegung, eine Finte nur, um eine Blöße, die Schwachstelle, zu finden. Doch die Reaktion ist unerwartet, in die Finte hinein bewegt sich der Gegner mit seinem Angriff, nimmt das Eisen und erzielt mit einem Gleitstoß den fehlenden fünften Treffer. Das Gefecht ist entschieden.

Das können auch Sie lernen! Fechten ist eine Sportart, die von Jung bis Alt ausgeübt wird. Sie werden am Anfang natürlich langsam einsteigen, aber Sie werden auch Ihre Höhepunkte erleben. Versuchen Sie es!

Fechten im GSV Porz gibt es seit 1973. Es hat sich viel getan seit Gerold Bloch, mehrfacher deutscher Säbelmeister, die Fechtabteilung gegründet hat, damals mit einer Handvoll Sportbegeisterter. Heute sind fast 50 Mitglieder im GSV-Fechtsport aktiv. Unsere Trainer sind erfahrene Fechter, in ihren Disziplinen immer erfolgreich gewesen. Jury XXX.  zum Beispiel hat lange die Jugendnationalmannschaft Weißrusslands traniert, bevor er nach Deutschland gekommen ist. Aber auch frühere Trainer des GSV Porz haben ihren Weg gefunden, XXX zum Beispiel, bevor er in Tauberbischofsheim mit Nationalmannschafts-Fechtern arbeitete.

Regelmäßig bieten wir Schnupperkurse an, die jeweils fünf Wochen dauern. In dieser Zeit können Sie Fechten ausprobieren. Wir vom GSV zeigen Ihnen die Grundfertigkeiten, Sie können Waffen und Ausrüstung nutzen und brauchen nur Interesse (und Sportkleidung) mitzubringen. Wenn Sie nach nach diesen fünf Wochen nicht vom Fechten überzeugt sind – na gut, dann hat es sich erledigt. Aber das glauben wir nicht!

Auch für Zuschauer gibt es im Fechten einiges zu erleben. Der GSV Porz veranstaltet seit 1992 jedes Jahr Ende November sein „Porzer Sie-und-Er-Turnier“. Bei diesem Partnerturnier fechten Damen und Herren gemeinsam auf 10 Treffer. Den aktuellen Termin finden Sie in Ihrer Tageszeitung, oder schauen Sie einfach ins Internet: www.fechten-in-koeln.de. Auch Sie sind herzlich eingeladen, einmal mit den GSV-Sportlern auf Turniere zu fahren. Setzen Sie sich mit dem Abteilungsleiter in Verbindung.

Also – wir sehen uns in der Halle!

Moin, moin! Hallo! Ist der Text so in Ihrem Sinne? herzlich grüße wks

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Fußball AH

Die Sportart Nummer eins der Deutschen ist immer noch der Fußball. Es Fußballfreunde, die zeigen ihre Stärken am Bierthresen und auf der heimischen Couch, das Kölschglas in der Linken, den Kartoffelchip in  der Rechten, es gibt aber auch Fußballfreunde. Die treten noch fortgeschrittenen Alter gerne selbst gegen die runde Kugel. „Alte Herren“ nennen sie sich – man bewegt sich!

Und so ist auch die Entstehungsgeschichte der GSV-Fußballer so wie ein kleines wunderschönes Märchen: Es waren einmal Hobby-Fußballer, die wurden am 8. November 1974 in den GSV aufgenommen. Sie nannten sich „Alte Herren I“ und stellten gleichzeitig einen Aufnahmeantrag für den Fußballverband Mittelrhein.

Ein Jahr später (1975) meldete sich eine zweite Mannschaft im GSV an. Unter dem Namen „Alte Herren II“ eröffnete sie ihren Spielbetrieb im Mai 1976 mit zwei Spielen gegen die Flugbereitschaft vom Flughafen in Wahn. Am 1.Februar 1977 wurde die Fußballabteilung endlich in den Fußballverband Mittelrhein aufgenommen.

In den folgenden Jahren trugen die Mannschaften privat organisierte Freundschaftsspiele aus,  nahmen an diversen Turnieren im Freien oder in der Halle teil und waren selbst Veranstalter von Turnieren. Von der GSV-AH-II-Mannschaft wurden 431 Spiele absolviert und dabei 803 Tore erzielt. Es ging dabei gegen 123 verschiedene Gegner. Die meisten Begegnungen gab es gegen TuS Langel (32), Germainia Zündorf (31), SV Porz (24), Sportfreunde Eil (22), RSV Urbach (22), SV Westhoven (20).

Im Dezember 1986 wurde der Spielbetrieb der Abteilung eingestellt. Weiterhin wird aber jeden Freitag von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr in der Turnhalle am Gymnasium fleißig gegen den Ball getreten. Getreu dem Motto: „Wir bewegen uns (noch immer)“.

Kinderturnen

Fernsehen und Computer beherrschen das Kinderzimmer. Deshalb gehört das Motto „Kinder brauchen Bewegung!“ zu einem Sportverein wie das Amen zum Kirchgang.

Viele Kinder leiden heute unter Bewegungsmangel. Die Folgen sind Haltungs- und Fußschwächen, sowie Konditionsschwächen und Koordinationsprobleme. Die optimale Möglichkeit dem entgegen zu wirken ist der Sport.

 In der sportlichen Betätigung lernen die Kinder in spielerischer Form die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit kennen. Zudem fördert Sport auch die geistige und soziale Entwicklung.

Der GSV bietet für Kinder von 2 bis zu 6 Jahren, zunächst mit Begleitung eines Elternteils, Kinderturnen an. Hier werden mit Kleingeräten wie Ball, Reifen, Tennisringe und  Gymnastikbändern. Bewegungsanreize geschaffen. Großgeräte wie Kästen, Barren, Turnbänke oder Ringe laden zum Klettern, Springen, Schaukeln und Balancieren ein. Für Kinder zwischen 6 und 8 Jahren gibt es eine Ballspielgruppe. Die Übungsleiterinnen und Übungsleiter sind ausgebildete Fachkräfte.

Langlauf

Die Straßenschluchten großer Metropolen füllen sich mit hundertausenden von Fitnesshungrigen. Im Laufschritt wollen sie die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erfahren.

Das Laufen ist zu einer Massenbewegung geworden. 50 Jahre Langlaufabteilung im GSV Porz markieren die Entwicklung von einer

einst beiläufig belächelten Randsportart zur trendigen Livestile-Bewegung.

Am Anfang standen jedoch die Protagonisten der ersten Stunde, die wenig öffentlichkeitswirksam nicht müde wurden, ihre Lauftreffs als Bewegungsalternative anzubieten.

Hier ist im GSV - allen anderen voran - bereits vor 31 Jahren unser heutiger Lauf-Veteran Helmut Urbach der herausragende Motor für die kontinuierliche Ausdauerbewegung zu nennen. Nicht nur in Porz, sondern im gesamten Kölner Raum hat der Name Urbach einen nachhaltigen Klang. Alles was in Köln dreimal stattfindet, sagt man, ist „Tradition“. Aber wie bezeichnet man die nunmehr bereits seit über 20 Jahren durchgeführten Laufveranstaltungen des GSV-Porz? Richtig! Kultstatus haben die über die Grenzen des Rheinlandes hinaus bekannten Laufwettbewerbe erreicht.

Mehrere tausend Laufwillige besuchen jährlich unserer liebevoll organisierten Lauf-Events. Die Langlauf-Abteilung mit ihren vielen Helfern steht für Kontinuität und, wie es sich für Langläufer gehört, für eine viel gelobte ausdauernde Organisations-Kultur.

Stehen heute in der GSV-Laufgruppe auch nicht mehr die alles überragenden Leistungsträger im Vordergrund, so hat im Gegenzug der Breitensport-Modus eine homogene Gemeinschaft von Freizeitsportlern zusammen geschweißt.

Ein auf dieser Basis gewachsener Teamgeist schlägt sich natürlich auch in Daten und Fakten nieder. In unzähligen Ergebnislisten spiegeln sich Mannschaftsleistungen wider, die auch, bei genauer Betrachtung, den sportlichen Highlights dieser Abteilung zugeordnet werden müssen. So kann der GSV Porz auch für seine Langlaufabteilung in eine hoffnungsfrohe und positiv gestimmte Zukunft blicken und sich auf weitere Jahre der gemeinsamen sportlichen Aktivitäten freuen.                          

Leichtathletik

Laufen, springen, werfen, Rekorde, Titel, Meisterschaften. „Leichtathletik in Porz“ ist untrennbar mit der Gütemarke „Leichtathletik im GSV Porz“ verbunden. Diese Sportart, seit der Gründung des Vereins vor 48 Jahren mit unveränderter Begeisterung betrieben, lebt von ihrer Vielseitigkeit.

In den ersten Jahren der Vereinsgeschichte tragen sich in erster Linie Jugendliche und Erwachsene in die verschiedenen Bestenlisten und Ergebnisspiegeln unterschiedlicher Meisterschaften ein. Die Leichtathleten machen sich insbesondere einen Namen in den Mannschaftsmehrkämpfen.

 Einige Vereinsrekorde aus dieser Zeit besitzen noch heute Gültigkeit, so die 7,11 m von Uwe Keiler im Weitsprung und die 10,5 sec von Martin Bönisch über 100 m. In alten Berichten finden die Schüler des Stadtgymnasiums ihnen bekannte Namen wie Müller, Schirrmacher und Zajonz.

In den 70er Jahren tragen Schüler- und Jugendmannschaften dazu bei, dass auf Verbandsebene der GSV Porz eine feste Größe wird. Ob auf den Hürdenstrecken oder über 1500 m, GSV-Schüler und -Jugendliche sind dank ihrer Vielseitigkeit immer dabei. Herausragende Rekorde aus dieser Zeit sind die A -Jugendbestleistungen von Michael Schinkel (Hürden 14,2 sec. und Weitsprung 6,82 m) Frank Fassbender (Hoch 1,95 m) und die Leistungen einer 10-jährigen Uta Grossardt (Weit:4,55 m, Hoch 1,36 m).

 Einen Paukenschlag landet in dieser Zeit in der nimmermüden Langlaufabteilung Helmut Urbach mit seiner Weltbestzeit auf der 100-km-Strecke. Anfang der 80er Jahre verlassen vier Trainer aufgrund der miserablen Trainingsbedingungen den GSV Porz, nur eine kleine Mädchengruppe um Doris Rietz „überlebt".  Esta Grossardt und Britta Kölsch werden in den Nachwuchskader Hochsprung des LVN aufgenommen. 1990 findet der GSV Porz mit Karl Golbach, und 1995 mit Norbert Rietz zwei engagierte Trainer, die im Schüler- und Jugendbereich wieder nach vorne bringen. Roland Reucher, Jürgen Hummel, Verena Maikath, Anne Reucher, Julia Samel und andere machen den GSV wieder zu einem Begriff.

Gymnastik

Fröhlichkeit, Gesundheit, soziales Miteinander, wichtige Lebenserfahrungen, Steigerung des persönlichen Wohlbefindens – all diese Attribute vermittelte  d i e  Bewegung vielen Menschen aller Altersgruppen.

Seit 1965 bietet der GSV Porz Gymnastik und Gesundheitssport in verschiedenen Formen und Gruppen an. Dass an dem Bewegungs-Mix großes Interesse besteht, zeigt sich nicht zuletzt an der Mitgliederzahl dieser Abteilung. Rund 320 Männlein und Weiblein „tummeln“ sich in den Gruppen Damengymnastik und Volleyball, Damen- und Herrengymnastik und Ball, Rhythmische Gymnastik, Aerobic, Funktionsgymnastik, Konditionsgymnastik, Seniorengymnastik, Wirbelsäulengymnastik, Tai Chi, Quigong und Yoga. Die Teilnahme an den Gruppen ist keinesfalls abhängig vom Alter und auch nicht von sportlichen Vorkenntnissen. Die Übungsleiter und –leiterinnen – das sind Margret Hilpisch (rhythmische Gymnastik, seit 1985), Karin Körner (Aerobic, Wirbelsäulengymnastik, seit 1993), Roswitha Wagener (Wirbelsäulengymnastik, seit 2003), Ulrike Hurmatus (Damengymnastik und Volleyball, seit 1984), Ingrid Zerwas-Weber (Seniorengymnastik, Wirbelsäulengymnastik, seit 1986), Karl-Hermann Gemmel (Tai Chi, Yoga, Quigong, seit 1991), Hajo Gerresheim (Konditions- und Funktionsgymnastik, seit 1996), Eugenij Elanshij (Wirbelsäulengymnastik, seit 1999), Dr. Rainer Kienle (Damen- und Herren-Gymnastik und Ball, seit 2002) – legen großen Wert auf ein gesundheitsorientiertes gelenk- und rückenschonendes Training. Die Stunden sind abwechslungsreich – mit und ohne Musik. Übungsgeräte wie Bälle, Reifen, Gymnastikbänder, Stäbe, Seilchen kommen immer wieder zum Einsatz. Im Vordergrund steht immer die Freude an der Bewegung. Viele Gruppen sund zu harmonischen Gemeinschaften zusammengewachsen; auch außerhalb des Trainings gibt es traditionell gemeinsame Unternehmungen wie Fahrradtouren, Grillfeste, Weihnachtsmarktbesuche, Weihnachtsfeiern. Und nach dem Sport geht man auch schon mal eine Tasse Kaffee trunken oder ein Eis essen.

„Ein“ Wort zu Tai chi, Quigong und Yoga: Tai Chi gehört zu den chninesischen Kampfkünsten, die sowohl Mut, als auch Weisheit stärken sollen. Quigong besticht durch Übungen, die die Lebensenergie wecken, sie dienen der Vorbeugung gegen Krankheiten, Gesunderhaltung und Kräftigung  des Körpers. Yoga zielt voll und ganz auf die Beherrschung über seinen eigenen Körper. 

Taekwondo

Auch Köpfchen ist gefragt. Füße und Fäuste stehen aber sichtbar im Zentrum der Sportart Taekwondo - die Kunst des Fuß- und Faustkampfes.

Taekwondo ist die traditionelle koreanische Technik der Selbstverteidigung im unbewaffneten Kampf. Es kann von Damen und Herren jeden Alters, von Jugendlichen und von Kindern ab dem 8. Lebensjahr erlernt werden.

Taekwondo passt in unsere Zeit.

 Es lehrt, durch die Schulung von Körper und Geist, die Entwicklung von Kräften, die uns helfen, das Leben besser zu meistern.

 Selbstbeherrschung, Konzentration, Selbstdisziplin und Selbstvertrauen werden gefördert.

Die Taekwondo-Abteilung des GSV Porz ist Mitglied der Deutschen Taekwondo Union (DTU), die der nationale Vertreter der World Taekwondo Federation (WTF) ist.

 Seit den Olympischen Spielen 2000 in Sydney ist Taekwondo, nach den Regeln der WTF, offizielle olympische Disziplin.

Der GSV Porz  bietet sowohl Leistungssport-orientierten Sportlern, als auch Breitensport-Interessierten die Möglichkeit, entsprechend den eigenen individuellen Zielen zu trainieren. Im Moment trainieren beim GSV rund 40 Sportler im Alter von 8 bis 45 Jahren mit unterschiedlichen Zielen wie zum Beispiel für die Prüfung zum Schwarzgurt, für den nächsten Wettkampf oder einfach nur zur körperlichen Fitness.

Sie und Ihre Familie sind herzlich eingeladen, die faszinierende Kunst des Taekwondo bei einem kostenlosen Probetraining kennen zu lernen.

Volleyball

Volley. Das Wort steht für die Annahme eines Balls im Fluge. Die Flugbahn wird verändert. Volleyball bedeutet so viel wie „Rückschlagspiel für zwei Mannschaften“.

1895 erfanden die Amerikaner das „Mintonette“, daraus entstand das faszinierende superschnelle Spiel, bei dem der weiße Ball mit möglichst viel Pfeffer oder noch mehr Raffinesse über das Netz in das Feld des Gegners gepfeffert oder bugsiert werden soll.

Volleyball hat auch beim GSV Porz einen anerkannten Platz im Programm gefunden.

Jetzt blicken die GSV-Volleyballer auf eine Saison zurück, mit der sie zufrieden sein können. Die 1. Damen-Mannschaft hat den Klassenerhalt der in der Bezirksliga geschafft. Auch die 2. Damen-Mannschaft kann stolz auf ihren 6. Platz im ersten Jahr in der Bezirksklasse sein, nachdem sie sich in der letzten Saison mit nur einem verlorenen Spiel in diese Klasse gespielt hat. Leider musste sich unsere Herrenmannschaft von der Verbands- in die Landesliga zurückstufen lassen. Umso besser hat sich jedoch die männliche Jugend mit einem 3. Platz in der Bezirksliga (B-Jugend) behauptet und die Damen-Jugend belegte den 3. Platz in der Oberliga (A-Jugend). Trotz der Trainerwechsel in allen Mannschaften, ausgenommen der Jugend, haben wir die Saison gut bewältigt.

„Unverwüstlich“ ist die Hobby-Mixed-Mannschaft, die seit über 25 Jahren mit einer mehr oder minder konstanten Truppe besteht und bereits genau so lange von ihrem Trainer Uli Seeck erfolgreich geführt wird. Zunächst als Freizeitgruppe gegründet, hat die Mannschaft nach und nach durch die Aufnahme von ehemaligen Wettkampfspielern die Leiter in der Staffel „Hobby-Mixed Rheinland“ bis hinauf in die Verbandsliga erklettert, wo sie sich bis heute fest etabliert hat. Leider mussten zwei weitere Hobby-Mannschaften aufgelöst werden. Grund: Es standen nicht mehr genügend Spieler zur Verfügung, der Nachwuchs fehlte.

Wenn Sie Spaß und Interesse am Volleyball-Spiel in einem engagierten Team haben, schauen Sie doch mal beim Training vorbei. Sie können ja gleich mitmachen!

GSVGesamtChronik-Stand 2008 an GSV 2011.pdf
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